Viele Besucher wollen wissen, worin sich OpenOffice und Microsoft Office unterscheiden und welches der Office-Pakete die Nase vorn hat. Ich habe beide Office-Suiten getestet und kam zu folgendem Ergebnis:

  1. OpenOffice ist von der Benutzeroberfläche her sehr stark an MS-Office angelehnt. Ein Umstieg sollte also keine allzu großen Schwierigkeiten machen. Am Anfang muss man jedoch gelegentlich die Hilfe bemühen, um bestimmte Funktionen zu finden - nicht immer heissen diese gleich.
  2. OpenOffice ist an manchen Stellen nicht ganz so ausgereift wie MS Office. Gerade bei Calc / Excel gibt es doch einige Unterschiede, z.B. im Bereich dynamischer Pivot-Tabellen geht - hier gibt es weniger Optionen.
  3. Die Stabilität bei Writer ist besser als die bei Word, gearde im Handling von Graphiken (Word stürzt bei längeren Dokumenten mit Grafiken gerne mal ab…) Auch die Formatierungen werden zuverlässiger implementiert.
  4. OpenOffice kann Word-Dokumente lesen, ab der nächsten Version soll das auch umgekehrt funktionieren
  5. Was fehlt ist eine Alternative zu Outlook, also eine Kontakt- und Terminverwaltung. Hier wird gerne auf das inzwischen ausgereifte Open-Source-Programm Thunderbird verwieden, dort lassen sich Terminkalender und Kontaktverwaltung mittels Erweiterungen nachrüsten und ausbauen.
  6. OpenOffice ist völlig kostenlos, das ist das schlagendste Argument!

Auch in der  PC-Welt wurden die beiden Office-Pakete miteinander verglichen. Diesmal nicht aufgrund des Leistungsumfangs sondern im Hinblick auf die Ressourcenverwendung. Openoffice braucht wohl zumeist etwas länger für die selben Aufgaben, trotzdem kommt die Zeitschrift zu dem Fazit:

Unterm Strich hat Openoffice.org 2.0 angesichts des Funktionsumfangs und dem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis natürlich weiterhin meilenweit die Nase vorne.