Bereits am Wochenende sind auf den ersten Mirror-Servern die Download-Files mit der aktuellen 3.0-Version von OpenOffice.org erschienen, golem hat die neue Version schon getestet. Auf den offiziellen Seiten wird zwar noch die Vorgänger-Version angeboten, das sollte sich aber im Laufe des Tages ändern.
Ich habe mir die neue Version gleich installiert und finde sie auf den ersten Blick sehr gelungen. Interessant aber noch deutlich Beta ist Suns PDF-Erweiterung, mit der bestehende PDF-Dateien importiert und editiert werden können. Bei einem Test hat es einige Formatierungen verspult, aber den Ansatz finde ich gut.
]]>Die neue Version zeichnet sich durch ein wesentlich professionelleres Schriftbild aus. Das ist das Ergebnis einer “Kerning” genannten Technik, die zur Verbesserung der Darstellung von proportionalen Schriftarten dient und mit Version 2.2 nun standardmäßig aktiviert wird. Die Funktionalität des integrierten PDF-Konverters wurde abermals erweitert. Jetzt ist die optionale Erstellung von Lesezeichen und der wahlweise Export von Formularfeldern möglich. Auch in puncto Kompatibilität bringt die neue Version Verbesserungen. Während schon OpenOffice.org 2.1 problemlos unter Windows Vista funktionierte, nutzt Version 2.2 nun einige der neuen Vista-Funktionen, wie beispielsweise einen erweiterten Dateidialog, um sich an das Look and Feel des neuen Betriebssystems anzupassen.
Zudem behebt die neue Version einige potentielle Sicherheitslücken der Vorversion.
In Calc wurde die Unterstützung für die Microsoft-Dateiformate erweitert (Pivot-Tabelle und der Export weiterer trigonometrischer Funktionen). Base erhielt einen verbesserten SQL-Editor und ein neues Feature, das “Subqueries” ermöglicht; zudem wurde die Kompatibilität zu einzelnen Datenbanktreibern wie Oracle ODBC verbessert. Die Handhabung von versteckten Folien wurde in Impress intuitiver gestaltet.
OpenOffice.org ist aber nicht nur ein Softwarepaket, es ist ebenfalls eine großartige Werkzeugsammlung für Entwickler. Die OpenOffice.org-Extensions, die Drittanbietern die einfache Ergänzung und Integration eigener Erweiterungen ermöglichen, wurden nun enger in OpenOffice.org integriert und um die Möglichkeit ergänzt, Updates für installierte Erweiterungen zu finden und zu installieren.
Version 2.2 ist das erste Release von OpenOffice.org in diesem Jahr und zeugt von den Bemühungen des Projektes, den Anwendern neue Funktionen im Zeitraum von wenigen Monaten verfügbar zu machen.
Mit Verfügbarkeit der Version 2.2 wird zeitgleich auch das Versionierungsschema geändert, um dem verbesserten Release-Zyklus Rechnung zu tragen. Zur besseren Planbarkeit werden künftig so genannte “Minor Releases” (2.2, 2.3 etc.) ca. alle sechs Monate erscheinen - anstatt wie bisher vierteljährlich. Sie werden neben Fehlerbereinigungen vor allem auch neue Features beinhalten. Zwischen den Releases werden Fehlerkorrekturen im Rahmen von “Micro Releases” (z.B. 2.2.1, 2.2.2) verfügbar gemacht. An den Features und der Funktionalität wird dabei jedoch keine Änderung vorgenommen. Diese Neuerung gibt vor allem Unternehmen und Distributoren die Möglichkeit, ihre Updatezyklen besser planen zu können.
Kurz nach Freigabe der neuen Version wird auch eine Aktualisierung der PrOOo-Box, eine Distribution des deutschsprachigen Projekts, sowohl auf CD als auch auf DVD verfügbar sein. Ebenso gibt es eine neue Version von OpenOffice.org Portable, eine Version für den USB-Stick.
]]>Die Officebox24 Portable ist eine speziell für den mobilen Einsatz konfigurierte Software Distribution, die sich komplett auf mobilen Medien, wie beispielsweise einem USB Stick, einer SD Memory Card, einer externen Festplatte aber auch auf einem lokalen Computer ausführen lässt. Der Anwender behält immer seine gewohnte Office- und Anwendungsumgebung einschließlich Dokumentenordner, Lesezeichen und Einstellungen.
Die auf der CD befindlichen, über 700 MB Softwarekomponenten, decken die Bereiche Office, Grafik, Internet, Mail, Instant Messaging, Security- sowie Dateihandling ab und werden durch weitere hilfreiche Zusatztools und einem Einrichtungs- / Upgradeassistenten ergänzt. Die Distribution ist für den Betrieb ab Windows 2000 ausgelegt.
Weitere Informationen unter http://www.officebox24.de
]]>OpenOffice.org Portable Plus enthält die folgenden portablen Programme:
Komplettiert wird das ganze mit einem Starter (Launcher), der sich im System-Tray von MS-Windows verankert.
Herunterladen können Sie das ganze auf folgender Download-Seite.
]]>Selbstverständlich wird dieses Release auch die neue OpenOffice.org Version enthalten. Zusätzlich werden noch weitere Anwendungen implementiert. Bevor diese Version auf den Markt kommt, sind allerdings noch ausgiebige Tests notwendig.
]]> Hier geht es zur ausführlichen Beschreibung mit Screenshots und Download.
]]>So unterstützt Impress jetzt einen Mehrbildschirm-Modus, in dem Folien und Notizen auf getrennten Bildschirmen angezeigt werden können. Auch das Base-Modul hat Verbesserungen v.a. beim Zugriff auf Access-Datenbanken erfahren. Der beliebte Quickstarter ist nun auch als GTK-Applikation für Linux und kompatible Systeme verfügbar und in Calc wurde der HTML-Export überarbeitet. Daneben wurden fünf neue Lokalisierungen in OpenOffice.org aufgenommen sowie Lokalisierungsfehler behoben und Inkonsistenzen bei den Tastenkürzeln beseitigt. Insbesondere für Entwickler dürfte interessant sein, dass die Extensions (ehemals Packages) jetzt auch Versionsinformationen beinhalten können. So können Updates von Packages einfacher verwaltet werden.
In der Version 2.1 wurde die Möglichkeit zum Online-Update nochmals erweitert. Standardmäßig sucht OpenOffice.org jetzt auch automatisch in regelmäßigen Abständen nach einer neuen Version. Selbstverständlich ist diese Funktion auch jederzeit deaktivierbar und die Nutzer werden beim ersten Programmstart auf diese Option hingewiesen.
Kurz nach dem Erscheinen der neuen Version 2.1 wird auch eine neue Version der PrOOo-Box, einer Zusammenstellung von OpenOffice.org mit zahlreichen Schriften, Vorlagen und Hilfsprogrammen auf einer CD, bereitstehen.
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